12.10.2024
Eine weitgehend bekannte Etappe
Gersthofen-Donauwörth-Harburg-Nördlingen
Die ersten Kilometer folge ich der besseren Befahrbarkeit wegen nicht direkt den Lechradweg, sondern eine Radverbindung ein paar Hundert Meter westlich davon. In Westendorf stoße ich dann auf den Weg, den ich vor fünf Jahren zu Fuß in Richtung Köln genommen habe (Ostendorf konnte ich auslassen, Nordendorf nicht und erneut muss ich einen Umweg nehmen, weil an einer Baustelle alles nachdrücklich verrammelt ist).
Gegen Mittag bin ich in Donauwörth, wo ich ein ausgezeichnetes Mittagessen einnehme und anschließend unserem früheren Kollegen auf dem Städtischen Friedhof einen kurzen Besuch abstatte. Ich bin völlig perplex, dass ich ausgerechnet an seinem 80. Geburtstag dort bin.
Mein damaliger Weiterweg nach Harburg war einigermaßen hügelig, aber womöglich seinerzeit nicht optimal gewählt, denn der Radweg entlang der Wörnitz ist angenehm flach. Danach geht es in einer großen Schleife in’s Nördlinger Ries hinauf. Die schnurgerade Strecke nach Nördlingen hatte ich flacher in Erinnerung, aber es ist unverändert der Daniel genannte Kirchturm in Nördlingen, der den Weg (und die schnell kürzer werdende Distanz) anzeigt.
Ich übernachte im gleichen coolen Hotel wie 2019 direkt hinter der noch durchgängig begehbaren Stadtmauer. Ein Besuch im sehr sehenswerten Ries-Museum über den größten bekannten Meteoriteneinschlag in Europa vor 15 Mio. Jahren passt wie damals in einen solchen Tourentag nicht hinen. Aber deshalb war ich 2021 mit meinem Stuttgarter Freund noch einmal separat hier - ein tolles Wochenende, das ich in sehr guter Erinnerung habe.
Interessant auch die Geschwindigkeitsunterschiede: zu Fuß habe ich acht Tage plus einen Ruhetag bis hierher gebraucht, mit dem Radl nur zwei, mit dem Auto sind es 2-3 Stunden und der Meteorit hat durch die gesamte Atmosphäre nur 7 Sekunden gebraucht.






