14.09.2025

 

 

 

Anreise alles wie gewohnt 

Gronsdorf-München--St. Margrethen-Landquart-St. Moritz-Silvaplana

 

Tja, die Anreise mit der Bahn gehört ja oft zu einer Radtour dazu. Und zu einer Bahnfahrt gehört… natürlich eine klitzekleine Verspätung (und das obwohl es Zug der SBB ist, in dem laut Zugchefin das Bayern-Ticket, das Deutschlandticket, das Ich-weiß-nicht-Ticket und das Das-hat-man-mir-nicht-gesagt-Ticket keine Gültigkeit haben) - auf den Gleisen lag irgendein Gegenstand, der überfahren wurde, also muss die Bundespolizei sich den Zug anschauen und neu freigeben - da kann noch nicht mal die SBB was gegen tun.

Verblüffend ist aber immer wieder, dass die SBB (und auch die ÖBB) es schaffen, auch in deutschen Bahnhöfen fahrplanmäßig loszufahren, wo sich die DB obwohl im Heimspiel immer schon die ersten 1-4 Minuten Verspätung einhandelt (aber für die DB ist das ja noch pünktlich, für die beiden anderen offensichtlich tunlichst zu vermeiden). Nun gut, Ankunft in St. Margrethen mit 58 Minuten Verspätung, genau passend für den neuen Anschlusszug, der wie in der Schweiz üblich im Stundentakt fährt. So bald man in der Schweiz ist, läuft natürlich alles wie am Schnürchen (wobei man anerkennen muss, dass das nicht einfach so vom Himmel fällt, sondern das Ergebnis von harter Arbeit - und vermutlich auch noch viel Geld - sein wird).

Von St. Moritz aus geht‘s diesmal mit dem Rad nach Silvaplana zum Campingplatz (direkt am See). Die Verspätung führt dazu, dass ich mein Zelt im Dunkeln aufbauen muss - da das Zelt neu ist, sogar zum ersten Mal - mit anderen Worten: Zelten für Fortgeschrittene…