04.03.2022
Bici-Grills sollte es bei uns auch geben
Sobald man den großen Radweg verlässt, muss man kräftig suchen, aber dank meiner Karten-App gelingt das trotzdem. Schon bevor ich ihn finde, ruft mich die Vermieterin von heute Abend an, erklärt mir alles, verrät mir den Code für die Tür, auf den ich ohne ihre Hilfe nie im Leben gekommen wäre und wünscht eine gute Reise.
Es weht immer noch munter, aber nicht mehr so heftig wie gestern. Es geht also wieder besser voran. Trotzdem freue ich mich, kurz vor Mittag wieder auf einen Bici-Grill zu treffen. Es macht nicht den Eindruck, als gehörten sie zusammen, aber sie haben gemeinsam, dass sie direkt am Radweg liegen, nur knapp vorher (aber immerhin) angekündigt werden und die folgenden Annehmlichkeiten bieten: einen Sonnenschutz, kühle Getränke, ein paar einfache, aber m.E. leckere Snacks (heute eine super-leckere Focaccia), gute Sitzgelegenheiten und verschiedene Parkmöglichkeiten für Fahrräder (inkl. Ladestationen, für die die ohne Strom nicht so gut fahren).
Kurz vor Tagesende mache ich nochmal an einem Station und beschließe, eine Partei zu gründen, die solche Bici-Grills in Bayern fordern wird...
In der besonders schmalen Talpassage südlich von Rovereto ist es verblüffend, dass neben der Etsch, der bekanntlich stark frequentierten A22, der normalen Landstraße, der Eisenbahnlinie, dem Radweg und ein oder zwei seitlichen Kanälen immer noch Platz für Obstbäume bleibt. Hier weht‘s dann auch wieder mehr als nötig, aber solange es bei den paar Tröpfchen bleibt, will ich nicht meckern.
In Belluno Veronese (also nicht dem viel größeren auf dem Traumpfad nach Venedig) finde ich eine tolle Unterkunft vor und genieße eine warme Dusche, mein vorhin in Sabbionara gekauftes Abendessen und nutze den Abend für einen kleinen Waschtag.





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